Präzisierung zum Zustand der Etiketten.
Die Etiketten alter Flaschen sind in der Regel von den Jahren im Keller gezeichnet. Eine gute Luftfeuchtigkeit, die eine gute Konservierung des Weins gewährleistet, ist oft verhängnisvoll für das Etikett.
Sollte man sich darüber Sorgen machen? Ganz im Gegenteil. Ein Etikett in perfektem Zustand könnte vermuten lassen, dass die Flasche in einem zu trockenen Keller gelagert wurde, was dem Wein abträglich wäre.
Zwei Ausnahmen gibt es jedoch: Flaschen, deren Etiketten von ihrem Besitzer geschützt wurden, und solche, die auf dem Weingut neu etikettiert wurden. Etiketten mit leichten Mängeln (kleine Risse und Feuchtigkeitsspuren) gelten als gut. Die anderen werden wie folgt definiert:
- Leicht beschädigt: Flecken, Risse, leichte Fehlstellen, Feuchtigkeitsspuren, die jedoch die Lesbarkeit nicht beeinträchtigen.
- Beschädigt: verschmutzt und/oder zerrissen und/oder Feuchtigkeitsspuren. Manchmal schwerer lesbar.
- Stark beschädigt: stark verschmutzt und/oder zerrissen und/oder starke Feuchtigkeitsspuren. Schwer lesbar.
Präzisierung zum Zustand der Kapseln.
Die Kapseln können bei der Handhabung leider mehr oder weniger beschädigt worden sein. Dies hat in der Regel keinen Einfluss auf die Qualität des Weins. Allerdings erhöht eine Kapsel, deren Oberseite (der Teil, der den Korken bedeckt) durchstochen ist, das Risiko von Verdunstung oder sogar Auslaufen.
Flaschen mit abgenutzter oder beschädigter Kapsel werden wie folgt definiert:
- Leicht beschädigte Kapsel: die Oberseite der Kapsel weist Gebrauchsspuren und/oder einen Riss auf, der die Dichtheit der Flasche in keiner Weise beeinträchtigt
- Beschädigte Kapsel: die Oberseite der Kapsel ist durchstochen