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Das Domaine Alain Chabanon ist eine der unverzichtbaren Adressen der Terrasses du Larzac und der AOP Languedoc Montpeyroux. 1992 gegründet, seit 2011 in Demeter-Biodynamie zertifiziert, produziert es Weine von einer Feinheit und Tiefe, die im Languedoc selten sind, und bis zu sechsunddreißig Monate ausgebaut werden, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Zu den meistgesuchten Jahrgängen zählen: Wein von 2014, Wein von 2016, Wein von 2019, Wein von 2020.
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Die Geschichte des Domaine Alain Chabanon ist die eines freien und uneingeschränkten Entschlusses. Als Sohn von Lehrern geht Alain Chabanon nach Bordeaux, um Agronomie zu studieren — mit dem Gedanken, Aubrac-Rinder zu züchten, nicht Wein zu keltern. Praktika auf Bordelaiser Châteaux und eine prägende Erfahrung an der Seite von Alain Brumont in Madiran bringen seine Laufbahn ins Wanken. Er erkennt, dass Wein in den Händen eines strengen Winzers Gipfel der Eleganz und Komplexität erreichen kann. Er spezialisiert sich in Önologie, leitet eine Winzergenossenschaft im Gard und sucht sein Terrain.
Anfang der 1990er-Jahre stößt er auf Montpeyroux und die Ausläufer des Larzac-Plateaus. Das Terroir ist karg, steinig, anspruchsvoll — genau das, was er suchte. Er kauft seine ersten alten Reben, gründet das Weingut 1992 und bringt im selben Jahr seinen ersten Jahrgang heraus. Die Anerkennung kommt schnell: Bereits 1995 vergibt der Guide Gault et Millau bei einer Blindverkostung eine Note von 18,5 an einen seiner Weine — ein starkes Signal für ein eben erst gegründetes Weingut in einer Region, die noch kaum Beachtung fand. Im Jahr 2002 erhält das Weingut die Zertifizierung für biologischen Landbau, 2011 folgt die biodynamische Demeter-Zertifizierung — eine von Anfang an konsequent verfolgte Vision.
Was das Domaine Alain Chabanon in der Weinlandschaft der Terrasses du Larzac sofort auszeichnet, ist die bewusste Streuung seiner achtzehn Hektar auf fünf Gemeinden: Montpeyroux, Saint-Saturnin, Jonquières, Lagamas und Saint-André-de-Sangonis. Jede Gemeinde bringt ihre eigenen Boden- und Mikroklimaeigenschaften ein und ermöglicht es Alain Chabanon, eine Terroir-Palette von einer Vielfalt zu bearbeiten, die sich nur wenige Weingüter dieser Größe leisten können.
Diese Vielfalt ist auch ein natürlicher Schutz vor klimatischen Unwägbarkeiten: Ein Hagel, ein später Frost oder ein Mehltauepisode trifft nie alle Lagen gleichzeitig. Vor allem aber ist sie eine Quelle der Komplexität für die Weine von Alain Chabanon. Auf den steinigen Böden der Ausläufer des Kalksteinplateaus des Larzac leidet die Rebe und konzentriert. Die Winde spielen eine entscheidende Rolle: Die Frühlings-Tramontane trocknet die Trauben und hält Krankheiten fern, der sommerliche Meereswind mildert die große Hitze. Die Reben haben seit Bestehen des Weinguts niemals den geringsten Dünger erhalten — weder chemischen noch organischen. Alain Chabanon ist überzeugt, dass die Rebe ihre Nahrung aus der Mineralität des Bodens selbst schöpfen muss, auch wenn dies bedeutet, wenig zu produzieren.
Alain Chabanon hat eine einfache und beharrliche Definition des großen Weins: Feinheit und Eleganz zuerst, Kraft danach. Ein Wein, der mit zehn oder fünfzehn Jahren besser ist als bei seiner Markteinführung. Diese Überzeugung leitet alle seine Kelterungsentscheidungen.
Die Ausbauzeiten des Domaine Alain Chabanon gehören zu den längsten im Languedoc — bis zu sechsunddreißig Monate für die Parzellenweinen, in Barrique, Demi-Muid, Foudre oder ovoider Betonkuve aus Tonbeton, je nach angestrebtem Profil. Diese bewusste Geduld ist eines der Markenzeichen des Weinguts. Sie verleiht den Weinen eine seidene Textur, eine perfekte Holzintegration und eine aromatische Komplexität, die sich nach und nach beim Belüften und im Laufe der Jahre im Keller offenbart. Die Ernte erfolgt von Hand, ausschließlich am Morgen, um die Frische der Trauben zu bewahren, die in kleinen durchbrochenen Kisten bis zum Keller transportiert werden. Kein Reinzuchthefezusatz, Einkellerung durch Schwerkraft.
Die markanteste stilistische Besonderheit der Weine des Domaine Alain Chabanon bleibt der Merlot — eine äußerst seltene Rebsorte in diesem südlichen Weinbaugebiet — angebaut auf einer außergewöhnlichen Parzelle aus Kieseln über einer Schicht reinen Tons, vergleichbar mit bestimmten Terroirs im Bordelais. Die daraus entstandenen Cuvées Merle aux Alouettes und Petit Merle aux Alouettes sind eine absolute Kuriosität für den Languedoc-Liebhaber: runde, feine, fast ozeanische Weine, die in der Appellation kein Äquivalent haben. Bei den Weißweinen bietet die untypische Assemblage aus Chenin und Vermentino der Cuvées Trélans eine florale und mineralische Frische, die nur wenige Südweine zu erreichen vermögen.
Dreißig Jahre nach seinem ersten Jahrgang etabliert sich das Domaine Alain Chabanon als eine der Referenzen des Languedoc für Liebhaber echter Lagerweine, abseits der Moden. In der Appellation Terrasses du Larzac steht es Seite an Seite mit Weingütern wie dem Mas Jullien — der benachbarten Gründungsreferenz — oder dem Mas Cal Demoura, die dasselbe Streben nach Eleganz und Tiefe teilen. Doch der Stil von Chabanon bleibt einzigartig: Kein anderer Winzer der Appellation treibt den Ausbau so weit, arbeitet den Merlot mit so viel Überzeugung, noch verbindet er mit so viel Natürlichkeit die Kraft des Terroirs und die Leichtigkeit der Handschrift.