Château Ducru Beaucaillou

Château Ducru-Beaucaillou ist ein 75 Hektar großes Weingut in Saint-Julien-Beychevelle in der Gironde. In der Appellation Saint-Julien wird sie in der offiziellen Klassifikation von 1855 als zweite klassifizierte Gewächsklasse eingestuft. Das Terroir Ducru-Beaucaillou verdankt seinen Namen den großen Kiessteinen von Günz mit einer Mächtigkeit von 6 bis 8 m. Die Rebsorte besteht zu 70 % aus Cabernet-Sauvignon und zu 30 % aus Merlot, mit der Absicht, weder Petit Verdot noch Cabernet Franc zu verwenden. Die Reben haben ein Durchschnittsalter von 35 Jahren und sind in sehr hoher Dichte (10.000 Reben/ha) gepflanzt.

Das Château produziert auch einen Zweitwein namens „La Croix Ducru-Beaucaillou“ sowie einen Drittwein namens „Le Petit Ducru“ de Ducru Beaucaillou. Für eine Verkostung empfehlen wir den Ducru-Beaucaillou 1945 sowie die Jahrgänge 1982 und 1989. Wir empfehlen auch den wunderbaren Château Ducru-Beaucaillou 1970 und den Ducru-Beaucaillou 1975. Schließlich sind die Ducru-Beaucaillou 1996 und 1998 empfehlenswert außergewöhnlich.


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Die ersten Spuren des Guts stammen aus dem 13. Jahrhundert. Das Schloss wird für mehrere Jahrhunderte bis 1720 im Besitz der Familie Bergeron sein. Das Schloss geht 1795 unter die Kontrolle der Familie Ducru über, deren Domäne dann den Namen trägt. Bertrand Ducru verpflichtet sich dann, das Schloss (mit Hilfe des Architekten Paul Abadie) und die Weinbauanlagen (neue Keller) grundlegend zu verändern. Die Weihe dieser Bemühungen erfolgt mit der Zuerkennung des zweiten Grand-Cru-Status in der Klassifikation von 1855. 1866 wurde das Schloss an die Familie von Nathaniel Johnston (1836-1914) verkauft, einem Bordeaux-Weinhändler und Steinguthersteller, Bürgermeister und Stellvertreter von Saint-Julien. Die Finanzkrise von 1929 zwang Nathaniel Johnston, das Anwesen an die Familie Desbarats zu verkaufen, die es nach nur zwölf Jahren an die Familie Borie übergeben musste, die das Schloss noch heute besitzt.