Das Château de Pommard

Julie Berteloot
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château de pommard

Das Château de Pommard stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das Anwesen besteht aus einem 20 Hektar großen Gehege, französischen Gärten und einem Wein- und Weinmuseum. Es liegt an der Route der Grands Crus de Bourgogne in Pommard.

Geschichte

Im Jahr 1726 ließ Vivant Micault (Knappe und Sekretär Ludwigs Der König und sein Hof sind Liebhaber burgundischer Weine. Die Weine sind in jungen Jahren tanninhaltig und herb. Das Schloss trägt den Namen seines Erbauers: Château Micault.

château de pommard

Im 19. Jahrhundert machte Kaiser Napoleon I. die Burg und ihr Gelände zu einem seiner Ruheorte. Von Familie zu Familie weitergegeben, kaufte es 2014 der amerikanische Unternehmer Michael Baum.

Das Schloss erzielte 2014 einen Umsatz von 6 Millionen Euro und zählt jedes Jahr 35.000 Besucher. Heute ist es das größte private Weingut im Burgund. Es werden 80.000 Flaschen Château Pommard und 20.000 Flaschen Clos du Château produziert.

Umstellung auf Biodynamik

Das Weingut begann 2016 mit der Umstellung auf Biodynamik. Die Philosophie der Château-Teams besteht darin, der Natur die Kontrolle zu überlassen, damit sich der Jahrgang durch die Reben wirklich entfalten kann. Dadurch verzichten die Teams bei ihrer Arbeit im Weinberg auf den Einsatz von Chemikalien. Sie verwenden traditionelle Kompostierungsmethoden. Die Trauben werden von Hand geerntet. Anschließend werden sie in einem Weinherstellungsprozess vergoren und gereift, bei dem der menschliche Eingriff so gering wie möglich ist.

Bei der Bearbeitung der Reben folgen die Teams dem Mondkalender. Das sind Pferde, die den Boden bearbeiten. Im Jahr 2020 kamen sie auf das Anwesen mit dem Ziel, natürliche Praktiken aufrechtzuerhalten.

Pferd im Schloss

Zertifizierung

Seit 2019 ist das Château de Pommard als Biologischer Landbau (INAO) zertifiziert und seit 2021 als Biodynamisch (Demeter).